Ausrüstung für die Reise

Wir bereiten uns auf die Reise vor. Sonja flickt die luftdurchlässige Motorradjacke, in Portugal wird es im Juli und August sehr heiss. Ich kümmere mich derweil um unsere Küche. Restaurants sind in Westeuropa nicht billig, also nehmen wir einen Kocher mit, um uns unterwegs selbst versorgen zu können. Mit unserem einfachen Esbit-Kocher war ich allerdings bisher nicht ganz zufrieden. Also baue ich einen eigenen Herd.

Esbit ist leicht und platzsparend, aber auch Holzreste und Stöckchen, die wir unterwegs finden, wollen wir zum Kochen nutzen. Der Kocher soll windgeschützt sein und am besten keinen zusätzlichen Platz im Gepäck brauchen. Ich entscheide mich für eine Mischung aus Hobo-Kocher und Trangia. (Hobo-Kocher sind einfache Konstruktionen, in denen man alle festen Stoffe, die brennbar sind verfeuern kann. Ein Beispiel für einen Selbstbau: Siehe PegasoPodcast #6. Trangia ist ein sehr platzsparendes und windgeschütztes Kochersystem.)

Ich baue den Kocher aus einem alten Alutopf, der ein wenig größer ist als der Stahltopf, in dem ich koche. Umgedreht soll der Alutopf als Kocher dienen.

In die untere Seite und den Boden bohre ich Luftlöcher. Durch zwei Löcher in der Seite schiebe ich auf mittlerer Höhe zwei verkürzte Heringe, sie Stützen den Stahltopf, der dann im offenen Kocher hängt.

Unter den Kocher schraube ich noch drei Füsse aus Korken (an denen verbrenne ich mir nicht die Finger.) So steht der Kocher etwa 2 – 3 cm über dem Boden und von unten kommt Luft an die Flamme. Im umgedrehten Alutopf brennt dann das Esbit oder Holz. Knapp über das Feuer wird dann der Kochtopf gehängt, die Flamme ist windgeschützt.

Und mit abgeschraubten Beinen passt der Kocher um den Kochtopf und lässt sich so ganz platzsparend einpacken.

3 Gedanken zu „Ausrüstung für die Reise

  1. Da bin ich ja mal auf n Erfahrungsgericht mit Holz gespannt und auch wie lange die Korken halten. Der Kamineffekt hält sich ja vmtl in Grenzen. WIr ham in Südamerika n Trangia + Benziner dabei.

    • Hallo Axel, genau den Kamineffekt will ich erreichen, daher sind die Löcher unten. Die Korken sind nach oben und unten mit Muttern gesichert, genau genommen steht der Kocher auf Schrauben, die mit Korken ummantelt sind. Ob das genial oder Quatsch ist, werde ich dann berichten.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s