Auf dem Jakobsweg

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Nieselregen und ich kann meinen Atem sehen, es ist verdammt kalt auf 1000 m Höhe. In den letzten Tagen haben wir einige heftige Temperaturunterschiede aushalten müssen. Nach dem Regen in Deutschland stiegen wir am Montagmorgen aus dem Auozug und ich habe mir direkt einen Sonnenbrand an der Mittelmeerküste Südfrankreichs geholt. In den Pyrenäen wurde es dann wieder ungemütlich. Mit Thermokleidung und Regenzeug fuhren wir über wunderschöne Pässe und durch herrliche Kurvenstrecken. Jetzt sind wir in Spanien angekommen und fahren den Jakobsweg entlang. Und jetzt knallt die Sonne wieder.

Also packen wir die Fleecejacken wieder weg und kramen die Sonnencreme aus dem Gepäck. Gestern hatten wir sogar schon einen kleinen Sandsturm. Am Fusse des Gebirges Malos del Riglos weht in diesen Nächten ein heftiger Wind, der den trockenen Sand in jede Ritze des Zelts bläst. Sonja kriegt die Krise. Die Chefin im Café des Platzes erklärt, dass es wohl an den heftigen Temperaturunterschieden dies- und jenseits der Pyrenäen liegt. Irgendwas mit der Thermik.
Wir packen unser Zeug und fahren weiter, entlang des historischen Camino de Santiago.

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2 Gedanken zu „Auf dem Jakobsweg

  1. Wenn ihr noch an den Picos de Europa vorbeikommt, in Covadonga konnte man vor ein paar Jahren ganz witzig zwischen räuberischen Kühen ganz offiziell campieren

  2. Ihr seid große Helden. Wie gut dass die tiefen Temperaturen vorbei sind. Ab jetzt kommt die Schokoladenseite eurer Reise.Mut!!! Bei uns ist das Wetter weiterhin scheußlich. Liebe Grüße. Ute und Henrique

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