Shakehands in Sumatra

20140723-162548-59148239.jpg„Selamat Datang – Herzlich Willkommen in Sumatra!“ sagt Bungapola und umarmt uns beide. Die resolute Indonesierin beherbergt uns die ersten Tage und ist unsere Ansprechperson in Medan, der größten Stadt auf dieser Insel. Sie arbeitet für die christliche Kirche und nimmt uns gleich mit in ihren Gemeindealltag. Unsere Ankunft auf Sumatra hätte nicht herzlicher sein können, aber auch nicht aufregender. Noch bevor wir uns von der 20-stündigen Anreise ausruhen können lädt sie uns in ihre Kirche ein. Wir stolpern in eine riesige, komplett gefüllte Kirche und erleben ein Abendgottesdienst in indonesischer Sprache und viel Gesang. Am Ende stehen wir beide mit Bungapola und mehren Pfarrern vorne, als die gesamte Gemeinde vorbeizieht und uns die Hände schüttelt. Sonja und ich sind erst wenige Stunden in Sumatra und wurden schon von 800 Menschen freundlich begrüßt.

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Bungapola, unsere Gastgeberin hat selbst einige Zeit in Deutschland gelebt und spricht unser Sprache. Mit ihr waren wir in den letzten Tagen bei verschiedenen Familien zu Gast, bei denen sie uns immer wieder vorstellt und für uns übersetzt. Heute morgen nahm sie uns mit zu einer Schule. Sonja wollte wissen, wie der Schulalltag in Indonesiern aussieht. Der Morgen beginnt um 7.00 Uhr mit gemeinsamen Singen und Bewegungsspielen. Wir werden vorgestellt und müssen sofort neugierige Fragen über Deutschland beantworten. Bevor der Unterricht beginnt, schütteln uns noch einmal alle Kinder auf dem Schulhof die Hände. Jetzt sind es schon über tausend Begrüßungen per Handschlag.
Uns macht hier die permanente Hitze und die hohe Luftfeuchtigkeit zu schaffen. Wir staunen über den hektischen Strassenverkehr. Unsere ersten Erfahrungen sammeln wir in einem „Becak“ ein Motorradtaxi mit Beiwagen. Noch können wir uns gar nicht vorstellen, bei den Temperaturen mit Helm und Protektorenjacke unterwegs zu sein. Überall fragen wir nach einer Möglichkeit Motorräder zu mieten, doch das scheint gar nicht so einfach zu sein. Stella, eine weitere deutschsprachige Indonesierin will uns bei der Suche helfen. Langsam wird es Zeit, dass wir aufbrechen und die quirlige Millionenstadt hinter uns lassen.

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