pp90 – Joshua Steinberg

Joshua Steinberg

Joshua stieg mit 23 Jahren auf sein Motorrad und fuhr von Deutschland bis nach Südafrika. Wir trafen ihn auf dem Motorrad-Reise-Treffen MRT, auf dem er mit seinem Vortrag „Wetzlos-Kapstadt“ das Publikum begeisterte. Im Interview erzählt er von seinen Reiseerfahrungen und neuen Plänen.

pp90.mp3-Datei

Shownotes:

 

3 Gedanken zu „pp90 – Joshua Steinberg

  1. Hallo!

    Euren Podcast habe ich, wie immer, sehr gerne gehört. Ich fand auch einiges an der Reise richtig klasse.
    – Yamaha
    – altes Motorrad und nicht so eine 08/15 BMW/KTM aus´m Schaufenster
    – Reisen mit kleinem Budget und ohne festen Plan

    Aber einiges stimmt so nicht.
    Auch als Deutscher kannst du nicht einfach so in jedes Land reisen. Für viele braucht man ein Visum und einen Bonitätsnachweis.
    Für einige Länder braucht man ein Carnet, das kostet (für nicht Mitglieder) 300€/Jahr!
    Wenn man in den Ländern krank wird, schmeißen die einen raus, z.B. Australien.
    Eine Frau war 4 Jahre in Australien, dann wurde ein Familienmitglied chronisch krank. Sofort haben die Aussies die ganze Familie raus geschmissen…

    Reisen nach Afrika ohne Geld ist ein toller Werbespruch, aber falsch.
    – Carnet: 300€/Jahr
    – Kaution: 3.000€
    – Kosten auf der Reise: ca. 20-30€/Tag, ca. 6.500€
    – Rückflug von Kapstadt: 1.000€
    – Rücktransport des Motos: 500€

    Ich wünsche ihm für seine Reise in Südamerika viel Spaß.
    Als Moto würde ich ihm empfehlen: Fahr, was die Einheimischen fahren… Made in China, mit 125-200 ccm… reicht völlig!

    M.f.G. Peter

    PS: Was soll den an Reisen mit einem Motorrad von 1990 so abenteuerlich und gefährlich sein?
    Meine Kiste ist von 1993 und ich hatte auf fast 20000 km quer durch Europa nur einen platten Reifen und eine tiefentladene Batterie (beides eigene Dummheit).

  2. Hallo Peter,
    danke für das Lob.
    Du hast recht: Reisen kostet immer Geld. Joshua nennt im Interview eine konkrete Situation: Der Schneider aus Mali durfte nicht nach Ghana reisen, weil er schlicht nicht das Geld für einen Pass hatte. Das ist ein Einzelfall, aber bestimmt nicht selten.
    Aber auch für Afrikaner mit Geld gibt es einen großen Unterschied zu uns Europäern: Wenn wir irgendwohin reisen wollen, beantragen wir ein Visum und bekommen eines. Viele Afrikaner wollen nach Europa und bekommen kein Visum. Sie würden sehr gerne 1.000,- € für einen Flug bezahlen, stattdessen zahlen sie das dreifache für einen Schlepper und tausende ertrinken im Mittelmeer.
    Der deutsche Pass ist wirklich das Ticket zur Freiheit, von der andere nur träumen können.

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