Sumatra-Abenteuer im Radio

Interview RPR

Wir kommen ins Radio! Der Sender RPR1 hat uns eingeladen von unserer Reise durch Sumatra zu berichten. Wir sprachen mit Reiner Meutsch, der die Sendung „Mein Abenteuer“ moderiert und erzählten, was wir auf der Motorradreise durch die indonesische Insel erlebten.

Das Interview könnt ihr am Sonntag, 2. Juli 2017 von 10:00 – 12:00 Uhr auf RPR1hören.

pp91-Allah Masala

allah-masalaKirsten Hellmich reiste mit ihrer BMW F650 von Köln bis nach Kathmandu. Wir trafen sie auf dem Motorrad-Reise-Treffen, wo sie uns ein Interview gab. Kirsten erzählt von der weiten Fahrt bis Indien, von dem Stress und von den magischen Momenten der Reise. Sie erzählt von den Menschen, die sie unterwegs begleiteten von den Strecken, die sie allein unterwegs war.


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  • Über diese Reise hat Kirsten ein Buch geschrieben: Allah Masala
  • Ein riesiges Dankeschön für das Überraschungspaket, Andreas!
  • Nach dem Interview erzählen wir, warum dies der vorerst letzte Pegasoreise – Podcast ist. Wir starten ein neues Projekt:
  • Limettenhaus.de
  • Wir bleiben aber der Motorrad-Reiseszene treu und sehen uns wieder beim Lagerfeuer

Ein Paketder Inhalt

 

pp86 – Abenteuer Vorbereitung 2016

Horiszons Unlimited 2016Wie bereite ich eine Motorrad – Fernreise vor? Auf dem Horizons Unlimited Meeting Germany 2016 hielten wir den Workshop „Abenteuer Vorbereitung“. Dabei ging es um die Frage nach dem idealen Reisemotorrad, der Routenplanung und der Ausrüstung für unterwegs. Wir erzählten von unseren Erfahrungen und bezogen die Fragen und Anregungen des Publikums mit ein. Allen, die beim Workshop mitgemacht haben ein großes Lob!

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Hier noch ein paar Eindrücke des Workshops im Zelt:

Sumatra in MotorradAbenteuer

Sumatra MAIm aktuellen MotorradABENTEUER – Magazin Mai/Juni 2016 erscheint der fünfseitige Artikel „Jalan-jalan Sumatra“ über unsere Reise durch Indonesien mit vielen Fotos und Tipps. Ergänzend dazu könnt ihr unsere Erlebnisse, Gespräche und Klänge der Reise als Hör-Dokumentation noch einmal nachhören oder herunterladen (mit linker Maustaste auf die mp3-Datei klicken):

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Weitere Infos zur Sumatra-Reise findet ihr hier: https://pegasoreise.wordpress.com/sumatra/

pp85 – Max auf Weltreise

maxkratz_usa_01222 Jahre alt war Max, als er seine Weltreise mit einer Honda Afrika Twin startete. Mittlerweile ist er wieder zurück und erzählt in dieser Sendung von seinen Erfahrungen. Dabei sind es vor allem die Gefühle zwischen Faszination und Frustration, die er beschreibt. „Reisen verändert Menschen“ und Max berichtet, wie ihn die Erlebnisse in Pakistan, Indien und den USA prägten.

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Shownotes:

Abenteuer Vorbereitung Workshop

Abenteuer VorbereitungEine große Reise zu planen ist simpler, als man denkt.
Wir laden euch ein zu unserem Workshop „Abenteuer Vorbereitung“ auf dem Horizons Unlimited Travellers Meeting, vom 5.-8. Mai 2016 in Pfrimmtal bei Kaiserslautern.

Je mehr wir reisen, um so weniger planen wir. Früher machten wir uns Gedanken über Probleme, die auf der Tour auftauchen können. Mittlerweile wissen wir: Vor der Reise ahnten wir oft nicht, welche simplen Lösungen wir unterwegs fanden.
Wir erzählen, wie wir unsere Trips planen, worauf wir achten und welche Regeln wir bewußt ignorieren. Man sollte nicht kopflos, sondern sorglos reisen.

Wir sprechen über folgende Themen:

1) Das perfekte Reisemotorrad:
Mit welchen Motorrad reise ich am besten, wie rüste ich es aus und wie bekomme ich es auf einen anderen Kontinent?
2) Routenplanung:
Wie genau plane ich die Route, welche Stopps plane ich ein und wieviele Kilometer pro Tag schaffe ich?
3) Gepäck:
Nehme ich ein Zelt, Schlafsäcke und Kocher mit, wieviel Werkzeug, Ersatzteile und welche Kleidung?

Bescherung von Touratech

Auch ihr könnt eure Erfahrungen einbringen. Diesen Workshop nehmen wir als natürlich auch als Podcast auf.
Sehen wir uns auf dem Horizons Unlimited?

pp84 – Sanjita in Indien

Sanjita in IndienIn dieser Sendung ist Sanjita Singh unser Gast. Die junge Designerin aus Düsseldorf erzählt von ihrer Reise durch Indien, dem Land ihrer Vorfahren. Der Kulturschock und der krasse Gegensatz von arm und reich hielten sie nicht davon ab, allein unterwegs zu sein und sich auf die Menschen und ihre Lebensweise einzulassen. Fasziniert von den Religionen und der reichen Kultur erzählt Sanjita von ihren Erlebnissen zwischen Millionenmetropolen und dem Himalaya.

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Versüsst wird diese Sendung von einem Geschenk, dass uns ein Hörer per Post zukommen liess. Vielen Dank an Patrik aus der Schweiz!

pp83 – Michael Martin Planet Wüste

Michael Martin in Namibia Michael Martin ist Wüstenexperte und Abenteurer. Im Interview erzählt er von seinem aktuellen Vortrag „Planet Wüste“ für den er die Trocken- und Eiswüsten der Erde bereiste. Michael berichtet von der Motorradfahrt durch die Wüste Gobi bei -40 Grad, von beheizbarer Unterwäsche und von Fahrten mit dem Hundeschlitten. Er spricht auch über die Gefahren, die von Menschen ausgehen und davon, dass der Mensch selbst an der Ausbreitung der Wüsten Mitschuld hat. Trotzdem faszinieren ihn die Wüsten so wie zu seinen Teenagerzeiten und auch das Fotografieren ist noch immer ein Abenteuer für ihn.

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Shownotes:

pp79 – Namibia 2015

Namibia 2015Wir erkunden Namibia, das Land der Wüsten auf einer Yamaha XT Ténéré. In der Hauptstadt Windhoek erzählt Pfarrer Lorenst, wie das Zusammenleben unterschiedlicher Volksgruppen funktioniert. Nicki, eine Deutsch-Namibianierin stellt uns die Bikerszene in Karibib vor. In der Nähe von Keetmanshoop müssen wir unseren Hinterreifen flicken. Wir werden Zeugen eines Motorradunfalls auf einer völlig versandeten Straße und ändern unsere Reiseroute. Auf dem Weg zur Küste fahren wir an den Wüstenpferden vorbei und übernachten in Lüderitz an der Küste. Überall begegnen uns die Spuren der deutschen Kolonialzeit. Zum Schluss der Reise stellen wir mal wieder fest, dass wir noch viel mehr Zeit in diesem wunderschönen Land verbringen könnten.

Musik: Windhoek Warrior: Bots Classic, Gasnoprod: Orient De Volkanz

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Campen in der Kalahari

Namibia 2015

Die meisten Strassen Namibias sind Schotterpisten. Wir tuckern zu zweit auf der Yamaha Ténéré über festeren Untergrund und lockere Steine. Ständig muss ich aufpassen, in der richtigen Spur zu bleiben, denn zwischen den Rinnen sammelt sich der Sand. Mit 60 km/h geht es durch die Savanne der Kalahari. Die Sonne brennt in den Augen, doch die trockene Luft lässt die Hitze gut aushalten. Sonja erinnert mich regelmässig daran, eine kurze Pause zu machen und Wasser zu trinken. Abseits der großen Verbindungsstrassen kommt uns nur selten ein Auto entgegen. Hier sehen wir nur die braun – graue Landschaft bis zum Horizont und alle paar Stunden eine Farm. Kurz vor Keetmanshoop kommen wir an ungewöhnlichen Steinformationen vorbei. Rechts der Piste sind kleinere und größere Felsen wie Türme gestapelt. Dazwischen wachsen Köcherbäume, eine seltene Baumart mit dicken Stämmen und vielen dünnen Ästen, die steil nach oben ragen. Wir halten am Eingang einer Farm an, hier wollen wir campen.
KöcherbaumEinige Farmen und fast alle Guesthouses und Lodges bieten auch Campingplätze an. Der namibische Luxus an Fläche wird hier deutlich, die Stellplätze sind mehrere hundert Meter voneinander entfernt. „Braai“ ist das afrikaanse Wort für Grillen und ein Braai gehört zum Campen selbstverständlich dazu: jeder Stellplatz hat einen eigenen Grill. Im Farmhaus bekommen wir Feuerholz und kaufen schmackhaftes Springbockfleisch. Wir bauen unser Zelt im Sonnenuntergang auf, direkt neben den Köcherbäumen. Um acht Uhr abends ist es dann stockfinser, wir sind erschöpft von der Fahrt und geniessen das Braai. Im Schein der Glut und der Taschenlampen kriechen wir in unsere Schlafsäcke.

Braai

Sonja und ich haben uns schnell an diesen für uns ungewöhnlichen Rythmus angepasst. Wir schlafen früh ein und stehen bei Sonnenaufgang um 6.00 Uhr auf. Zum einen um in der Frühe zu fotografieren und um das Zelt rechtzeitig abzubauen, bevor es zu heiss wird. Um 8.00 Uhr scheint die Sonne schon sehr stark und Schattenplätze gibt es fast garnicht.

Doch heute morgen haben wir andere Sorgen: der hintere Reifen der Ténéré ist platt. Das ist uns gestern gar nicht aufgefallen. Ich bocke das Motorrad auf, baue das Hinterrad aus und versuche mit zwei Montiereisen den Mantel von der Felge zu lösen, vergeblich. Es ist schon ein Glück, dass wir nun hier auf der Farm den Reifen reparieren können und nicht irgendwo draussen im Niemansland. So schleppe ich das Rad einen knappen Kilometer bis zur Scheune. Mit der Hilfe von zwei Mitarbeitern und einem dicken Hammer bekommen wir den Mantel gelöst.

Reifen flickenSchlauch flicken

Eine dicke Dorne steckt im Reifen, wir müssen lange mit einer Zange herumprokeln, bis wir sie entfernt haben. Ein neuer Schlauch wird in den Reifen gezogen und den alten flicken wir. Der kommt als Ersatz mit, denn Bäume und Büsche mit Dornen gibt es viele in Namibia, sie sehen aus wie Stacheldraht und sind fest wie Nägel. Ich beneide an dieser Stelle ein wenig die Autofahrer, die hier immer mit mindestens zwei Ersatzreifen unterwegs sind. Wir nehmen uns vor, zukünftig nicht unter Bäumen zu parken und auf Äste am Strassenrand zu achen. Als Motorradfahrer sind wir auf den Pisten Namibias allerdings noch ganz anderen Gefahren ausgesetzt, wie wir zwei Tage später erfahren müssen.

Camping