Gepäckträger für die Beta Alp

Beta Alp mit Gepäck

Die Beta Alp 4.0 ist nicht das typisches Reisemotorrad, eher ein kleines, sportliches Moped zum gemütlichen Endurowandern. Das gemütliche Reisen ist genau mein Ding und und da ich den luftgekühlten Einzylinder mag, habe ich mir letztes Jahr eine Alp zugelegt. Ich will das Moped aber auch für längere Reisen nutzen, also brauchte es noch drei wichtige Veränderungen:

  1. eIne neue Lackierung in weiss
  2. einen höheren Sattel
  3. ein Gepäcksystem

Die seitlichen Gepäckträger habe ich mir maßgeschneidert bauen lassen, jetzt haben die Softbags genug Abstand vom Hinterrad und dem Auspuff. Mehr Details seht ihr im Video:

Mit leichtem Gepäck

Sonjas Moped mit Seitentaschen

Wollsocken auf Sumatra? Ein drittes T-Shirt? Auf bisher jeder Motorradreise hatte ich irgendwelche Sachen im Gepäck, die sich als überflüssig erwiesen. Über die Jahre sammelten Sonja und ich Erfahrungen im Packen. Bis kürzlich waren wir immer zu zweit auf einem Motorrad unterwegs. Diese Tatsache lehrte uns, das Gepäck stark zu begrenzen. Die Aufteilung war immer klar: Der eine 40 – Liter Alukoffer für Sonjas Sachen und der andere Alukoffer für den Kocher und meinen Kram. Die Schlafsäcke, Isomatten und Zelt kommen in zwei Packsäcke auf den Gepäckträger hinten. Kamera und Papiere sind vorne im Tankrucksack.

Auf unserer Sumatra – Reise waren wir zum ersten mal auf zwei Motorrädern unterwegs. Wir hätten also deutlich mehr Zeug mitnehmen können. Haben wir aber nicht, im Gegenteil. Da wir auf das Zelt, die Schlafsäcke und den Kocher verzichteten, brauchten wir weniger Gepäck.

Unsere Gepäcklösung für Sumatra: Die Ortlieb – Taschen

„In welcher Tasche ist nochmal das Wasser?“ „In der linken Tasche“ „Welche ist die linke?“ Sonja hatte zwei Motorradseitentaschen mit ingesamt 50 Litern Volumen. Die Teile lassen sich flexibel auf so ziemlich jedes Moped schnallen, auch auf eine indonesische Honda – Halbautomatik. Theoretisch hätte Sonja ihren Kram auch zwischen den beiden Taschen logisch aufteilen können. Praktisch hat sie oft vergessen, ob das gesuchte Teil nun rechts oder links ist.

Ich hatte einen 50 Liter Packsack, den ich hinten auf den Soziussitz schnallte. Das hatte den Nachteil, dass ich jedesmal die Tasche abrödeln musste, um an den Tankstutzen unter dem Sitz zu kommen. Obwohl sich die Tasche oben öffnen lässt, habe ich oft gewühlt und gesucht, denn Ordnung gibt in so einer runden Tasche ohne Fächer einfach nicht. Also musste ich mir auch nicht merken, wo was steckte. Einfach nur suchen. Für den Kleinkram hatte ich noch einen Tankrucksack, der sich auch als Rucksack nutzen lässt.

Claudios PacksackÖfter Waschen

Alle drei Tage wird gewaschen, daher brauchen nur wenige Klamotten, eine Tube Waschmittel und eine Leine. Beim Fahren trugen wir in Sumatra verstärkte Jeanshosen mit Protektoren, die auch als „normale“ Hosen taugen. Zusätzlich reicht eine weitere Hose aus leichtem schnelltrocknenden Material. Neben den Motorradstiefeln hatten wir noch jeweils ein paar leichte Schuhe und Flipflops dabei, die wir auch im Bad trugen. In manchen Unterkünften waren wir nicht sicher, ob die Betten je frisch bezogen wurden. Wir schliefen stets in dünnen Seideninlays, das ersparte uns Bettzeug und Schlafsack.

Werkzeug ist auch Zeug

Flickzeug und Luftpumpe, Sicherungen, Prüflampe und Kabel sowie ein Grundstock an Werkzeug hatte ich auf bisher jeder Reise dabei. Erfahrungsgemäß ist Klebeband der wichtigste Nothelfer auf Reisen. Diesmal reduzierte ich das Werkzeug noch mehr und verliess mich hauptsächlich auf ein Multitool. Das war ein Fehler, den ich schon am ersten Abend bemerkte, als ich an unseren Motorrädern einige verrostete Schrauben lösen wollte und das Tool nachgab. Warum hatte ich nur so ein Billigteil dabei?

Da ich vor der Reise nicht wusste, welche Motorräder wir in Sumatra fahren werden, hatte ich unterschiedliche Flachsicherungen mitgenommen. Die einzige Sicherung, die während der Tour immer wieder kaputt ging, war eine altmodische Glassicherung für den Elektrostarter. Also nutzte ich immer den Kickstarter.Werkzeug für Sumatra

Auch in Zukunft werden wir Dinge mitnehmen, von denen ich hoffe, sie nie zu brauchen. So haben wir immer ein kleines Medizintäschchen dabei, aus dem wir meist nur ein paar Schmerz- und Magentabletten brauchen. Verbände und Malariamedizin bringen wir regelmäßig ungeöffnet wieder mit nach Hause.

Am wichtigsten ist die Erfahrung, dass es in allen Ländern auch fast alles gibt, was wir so alltäglich brauchen, Hygieneartikel, Kleidung, Werkzeug oder Ersatzteile. Wenn man nicht allzu exotische Motorräder fährt. Oder wenn man, wie ich Schuhgröße 45 hat. Ersatzsocken hätte ich auf Sumatra nicht gefunden. Brauchte ich aber auch nicht.

Reisevorbereitung 1

Wir bereiten unsere nächste Reise vor. Im April geht es wieder los und es gibt einiges zu tun. Erst einmal muss unser Motorrad erst ein robustes Gepäcksystem bekommen. Da wir schon zwei Alukoffer haben, stand die Auswahl schon fest. Wir brauchen einen H&B – Träger. Heute kam das Paket mit dem Trägersystem. Das Wetter ist trocken, also rolle ich die F 650 aus der Garage und schraube die Stahlkonstruktion zusammen. Zum Schluss kann ich unsere guten, alten Koffer an das neue Moped hängen.  Weiterlesen

Gepäck – die Alukoffer

Pegaso mit KoffernDas Wetter macht wieder Lust aufs Reisen. Hier berichte ich von den Basteleien am Gepäcksystem. Letztes Jahr habe ich für unsere Pegaso zwei neue Alukoffer angeschafft. Das Trägersystem von H&B ist sehr stabil und gehört zu den wenigen, die es auch serienmäßig für die Pegaso gibt. Diesmal haben wir uns für zwei 40 Liter Alukoffer entschieden. Weiterlesen