pp101 – Dirk Schäfer USA

Dirk Schäfer USA

Dirk Schäfer berichtet von seiner Reise durch den Südwesten der USA. Nicht nur die Landschaften und Sehenswürdigeiten von Kalifornien, Nevada, Utah, Colorado und Arizona beschreibt er, sondern auch die Begegnungen mit Typen, die den „American Way of Life“ auf ungewöhnliche Art leben. Natürlich gibt es demnächst auch einen Reisevortrag von Dirk, der für seine spektakulären Fotos und humorvollen Anekdoten bekannt ist.

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Shownotes:

Workshop: Abenteuer Vorbereitung 2018

Abenteuer VorbereitungEine große Reise zu planen ist simpler, als man denkt.
Auf dem Horizons Unlimited Meeting, vom 31.05. – 03.06.2018 in Pfrimmtal bei Kaiserslautern bieten wir unseren Workshop „Abenteuer Vorbereitung“ an.

Je mehr wir reisen, um so weniger planen wir. Früher machten wir uns Gedanken über Probleme, die bei der Tour auftauchen können. Mittlerweile wissen wir: Vor der Reise ahnten wir oft nicht, welche simplen Lösungen wir unterwegs fanden.
Wir erzählen, wie wir unsere Trips planen, worauf wir achten und welche Regeln wir bewußt ignorieren. Man sollte nicht kopflos aber sorglos reisen.

Wir sprechen über folgende Themen:

1) Das perfekte Reisemotorrad:
Mit welchen Motorrad reise ich am besten, wie rüste ich es aus und wie bekomme ich es auf einen anderen Kontinent?
2) Routenplanung:
Wie genau plane ich die Route, welche Stopps plane ich ein und wieviele Kilometer pro Tag schaffe ich?
3) Gepäck:
Nehme ich ein Zelt, Schlafsäcke und Kocher mit, wieviel Werkzeug, Ersatzteile und welche Kleidung?

Der genaue Tag und die Uhrzeit des ca. einstündigen Workshops wird erst vor Ort vereinbart. Er wird vermutlich am Freitag oder Samstag stattfinden.

Wir sehen uns auf dem Horizons Unlimited!

pp95 – Vesparicana

VEsparicana

Alexander Eischeid fuhr auf seiner betagten Vespa durch ganz Amerika. Dabei hatte er eine besondere Mission: Von Alaska bis nach Feuerland brachte er einen Becher Wasser von der Arktis zur Antarktis. Was der quirlige Kölner auf seiner zweijährigen Reise erlebte, erzählt er im Interview.

Live erleben könnt ihr Alexanders Vortrag „Abenteuer Vesparicana“ am 16.12.2017 am Lagerfeuer Duisburg.

Shownotes:

 

Gepäckträger für die Beta Alp

Beta Alp mit Gepäck

Die Beta Alp 4.0 ist nicht das typisches Reisemotorrad, eher ein kleines, sportliches Moped zum gemütlichen Endurowandern. Das gemütliche Reisen ist genau mein Ding und und da ich den luftgekühlten Einzylinder mag, habe ich mir letztes Jahr eine Alp zugelegt. Ich will das Moped aber auch für längere Reisen nutzen, also brauchte es noch drei wichtige Veränderungen:

  1. eIne neue Lackierung in weiss
  2. einen höheren Sattel
  3. ein Gepäcksystem

Die seitlichen Gepäckträger habe ich mir maßgeschneidert bauen lassen, jetzt haben die Softbags genug Abstand vom Hinterrad und dem Auspuff. Mehr Details seht ihr im Video:

Sumatra – das Interview

Sonja und Claudio in Sumatra

Radio RPR1 hat uns zu einem Interview über unsere Sumatra – Reise eingeladenIn der Sendung „Mein Abenteuer“ sprechen wir über unsere Erlebnisse auf der indonesischen Insel, die wir 2014 auf zwei landestypischen Mopeds durchquerten.

Über diese Reise haben wir auch eine sechsteilige Hör-Doku produziert, die ihr hier findet:
https://pegasoreise.wordpress.com/sumatra/

pp91-Allah Masala

allah-masalaKirsten Hellmich reiste mit ihrer BMW F650 von Köln bis nach Kathmandu. Wir trafen sie auf dem Motorrad-Reise-Treffen, wo sie uns ein Interview gab. Kirsten erzählt von der weiten Fahrt bis Indien, von dem Stress und von den magischen Momenten der Reise. Sie erzählt von den Menschen, die sie unterwegs begleiteten von den Strecken, die sie allein unterwegs war.


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  • Über diese Reise hat Kirsten ein Buch geschrieben: Allah Masala
  • Ein riesiges Dankeschön für das Überraschungspaket, Andreas!
  • Nach dem Interview erzählen wir, warum dies der vorerst letzte Pegasoreise – Podcast ist. Wir starten ein neues Projekt:
  • Limettenhaus.de
  • Wir bleiben aber der Motorrad-Reiseszene treu und sehen uns wieder beim Lagerfeuer

Ein Paketder Inhalt

 

pp90 – Joshua Steinberg

Joshua Steinberg

Joshua stieg mit 23 Jahren auf sein Motorrad und fuhr von Deutschland bis nach Südafrika. Wir trafen ihn auf dem Motorrad-Reise-Treffen MRT, auf dem er mit seinem Vortrag „Wetzlos-Kapstadt“ das Publikum begeisterte. Im Interview erzählt er von seinen Reiseerfahrungen und neuen Plänen.

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Shownotes:

 

pp89 – Doris Wiedemann

Doris Wiedemann in ChinaDoris Wiedemann reiste insgesamt 6 Monate mit dem Motorrad durch China. Bemerkenswert dabei ist, dass sie ohne den staatlich vorgeschriebenen Reiseführer unterwegs war und sich so ganz frei und ungefiltert einen Eindruck von diesem riesigen Land verschaffen konnte. Den Vortrag zu ihrer Tour nennt sie „China illegal“.

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Shownotes:

Sumatra in MotorradAbenteuer

Sumatra MAIm aktuellen MotorradABENTEUER – Magazin Mai/Juni 2016 erscheint der fünfseitige Artikel „Jalan-jalan Sumatra“ über unsere Reise durch Indonesien mit vielen Fotos und Tipps. Ergänzend dazu könnt ihr unsere Erlebnisse, Gespräche und Klänge der Reise als Hör-Dokumentation noch einmal nachhören oder herunterladen (mit linker Maustaste auf die mp3-Datei klicken):

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Sumatra Teil3.mp3-Datei

Sumatra Teil4.mp3-Datei

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Weitere Infos zur Sumatra-Reise findet ihr hier: https://pegasoreise.wordpress.com/sumatra/

Durch die Wüste

  Alles ist hellbraun, überall sehe ich nur Sand. Vor mir reicht die Piste über kleine Hügel bis zum Horizont. Im Rückspiegel sehe ich ebenfalls den Horizont. Rechts und links von mir auch nur Sand und ein paar Hügel. Ich fahre weiter und hinter den Hügeln geht die Piste weiter. Bis zum Horizont. Die Namib.

Durch die Wüste zu fahren war schon lange mein Traum. Dass ich jetzt sogar auf einem Motorrad durch den Namib Naukluft Park rausche ist wirklich etwas ganz besonderes. Ich bin beruflich in Namibia unterwegs und besuche verschiedene kirchliche Projekte. Statt eines klimatisierten Mitewagens habe ich mir ein Motorrad geliehen und bevor Sonja nächste Woche kommt, sammle ich schon mal Erste Erfahrungen.  Auf dem Weg zur Küste nehme ich nicht die Hauptstraße sondern die Route über einen nicht asphaltierten Weg zwischen Karibib und Swakopmund. Die knappen 200 km sehen auf der Landkarte klein aus. Vor Ort wird mir bewußt welch riesige Dimensionen dieses Land hat.

 Schotter in allen Variationen fliegt unter den Stollenreifen hinweg, grober Schotter, feiner Schotter, Steine, Sand und ganz viel Staub. Nur wenige andere Fahrzeuge sind hier unterwegs. Vielleicht fünf Geländewagen rauschen in den vier Stunden an mir vorbei und ziehen eine Staubfahne hinter sich her. Anfangs schlängelt sich die Straße noch vorbei an kleinen Bäumen und Büschen, die mit ihren dünnen Blättern und Nadeln keinen Schatten in der sengenden Sonne Afrikas bieten. Nach und nach wird aus der Steppe eine Wüste wie sie im Bilderbuch steht, flach und sandig. Diese Lanschaft fasziniert mich, doch ich verspüre großen Respekt und auch Angst. Wenn hier irgendwas passiert, kann ich nicht darauf vertrauen, dass jemand vorbeikommt. Zu Fuß kann ich auch nicht die 100 Kilometer bis zum nächsten Ort laufen. 

Die Yamaha Ténéré ist dem Namen nach ein Wüstenmotorrad, doch viel Erfahrung mit Sandfahrten habe ich nicht. Kaum schneller als 60 km/h fahre ich, hinter jedem Hügel ändert sich der Untergrund. Ich darf nicht bremsen, nicht stürzen, nicht abrupt lenken, ich muss gleichmässig Gas geben und den Blick nach vorne richten. Hinter jeder Kurve, hinter dem nächsten Hügel hoffe ich, die Stadt Swakopmund zu erblicken. Doch ich sehe wieder nur Sand bis zum Horizont. Ich fahre weiter und weiter und weiter.

 Plötzlich sehe ich das Schild „Dust Free Section 2km Ahead“. Kurz darauf erkenne ich, was das bedeutet: Die Piste endet hier, es beginnt der Asphalt. Euphorisiert gebe ich Gas, hier ist wieder die Zivilisation, ich habe überlebt!

Noch ist der Teer die einzige Veränderung, die Strasse führt weiter bis zum Horizont durch die Namib. Doch langsam wird es kühler und Wind kommt auf. Das muss das Meer sein. Tatsächlich fahre ich gerade auf die Westküste Namibias zu. Noch bin ich in der Wüste, doch es riecht schon nach Salz und Fisch. Der Wind wird stärker und von einem Augenblick auf den anderen stehe ich am Meer. Es kommt mir surreal vor, aber kurz vor Swakopmund trennt die Küstenstrasse die wilde Brandung von der Wüste. Zwischen Palmen und Dünen stelle ich das Motorrad ab und ziehe meine Fleecejacke an. Was für ein Erlebnis!