Sumatra – das Interview

Sonja und Claudio in Sumatra

Radio RPR1 hat uns zu einem Interview über unsere Sumatra – Reise eingeladenIn der Sendung „Mein Abenteuer“ sprechen wir über unsere Erlebnisse auf der indonesischen Insel, die wir 2014 auf zwei landestypischen Mopeds durchquerten.

Über diese Reise haben wir auch eine sechsteilige Hör-Doku produziert, die ihr hier findet:
https://pegasoreise.wordpress.com/sumatra/

pp91-Allah Masala

allah-masalaKirsten Hellmich reiste mit ihrer BMW F650 von Köln bis nach Kathmandu. Wir trafen sie auf dem Motorrad-Reise-Treffen, wo sie uns ein Interview gab. Kirsten erzählt von der weiten Fahrt bis Indien, von dem Stress und von den magischen Momenten der Reise. Sie erzählt von den Menschen, die sie unterwegs begleiteten von den Strecken, die sie allein unterwegs war.


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  • Über diese Reise hat Kirsten ein Buch geschrieben: Allah Masala
  • Ein riesiges Dankeschön für das Überraschungspaket, Andreas!
  • Nach dem Interview erzählen wir, warum dies der vorerst letzte Pegasoreise – Podcast ist. Wir starten ein neues Projekt:
  • Limettenhaus.de
  • Wir bleiben aber der Motorrad-Reiseszene treu und sehen uns wieder beim Lagerfeuer

Ein Paketder Inhalt

 

pp90 – Joshua Steinberg

Joshua Steinberg

Joshua stieg mit 23 Jahren auf sein Motorrad und fuhr von Deutschland bis nach Südafrika. Wir trafen ihn auf dem Motorrad-Reise-Treffen MRT, auf dem er mit seinem Vortrag „Wetzlos-Kapstadt“ das Publikum begeisterte. Im Interview erzählt er von seinen Reiseerfahrungen und neuen Plänen.

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Shownotes:

 

pp89 – Doris Wiedemann

Doris Wiedemann in ChinaDoris Wiedemann reiste insgesamt 6 Monate mit dem Motorrad durch China. Bemerkenswert dabei ist, dass sie ohne den staatlich vorgeschriebenen Reiseführer unterwegs war und sich so ganz frei und ungefiltert einen Eindruck von diesem riesigen Land verschaffen konnte. Den Vortrag zu ihrer Tour nennt sie „China illegal“.

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Shownotes:

Sumatra in MotorradAbenteuer

Sumatra MAIm aktuellen MotorradABENTEUER – Magazin Mai/Juni 2016 erscheint der fünfseitige Artikel „Jalan-jalan Sumatra“ über unsere Reise durch Indonesien mit vielen Fotos und Tipps. Ergänzend dazu könnt ihr unsere Erlebnisse, Gespräche und Klänge der Reise als Hör-Dokumentation noch einmal nachhören oder herunterladen (mit linker Maustaste auf die mp3-Datei klicken):

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Weitere Infos zur Sumatra-Reise findet ihr hier: https://pegasoreise.wordpress.com/sumatra/

Durch die Wüste

  Alles ist hellbraun, überall sehe ich nur Sand. Vor mir reicht die Piste über kleine Hügel bis zum Horizont. Im Rückspiegel sehe ich ebenfalls den Horizont. Rechts und links von mir auch nur Sand und ein paar Hügel. Ich fahre weiter und hinter den Hügeln geht die Piste weiter. Bis zum Horizont. Die Namib.

Durch die Wüste zu fahren war schon lange mein Traum. Dass ich jetzt sogar auf einem Motorrad durch den Namib Naukluft Park rausche ist wirklich etwas ganz besonderes. Ich bin beruflich in Namibia unterwegs und besuche verschiedene kirchliche Projekte. Statt eines klimatisierten Mitewagens habe ich mir ein Motorrad geliehen und bevor Sonja nächste Woche kommt, sammle ich schon mal Erste Erfahrungen.  Auf dem Weg zur Küste nehme ich nicht die Hauptstraße sondern die Route über einen nicht asphaltierten Weg zwischen Karibib und Swakopmund. Die knappen 200 km sehen auf der Landkarte klein aus. Vor Ort wird mir bewußt welch riesige Dimensionen dieses Land hat.

 Schotter in allen Variationen fliegt unter den Stollenreifen hinweg, grober Schotter, feiner Schotter, Steine, Sand und ganz viel Staub. Nur wenige andere Fahrzeuge sind hier unterwegs. Vielleicht fünf Geländewagen rauschen in den vier Stunden an mir vorbei und ziehen eine Staubfahne hinter sich her. Anfangs schlängelt sich die Straße noch vorbei an kleinen Bäumen und Büschen, die mit ihren dünnen Blättern und Nadeln keinen Schatten in der sengenden Sonne Afrikas bieten. Nach und nach wird aus der Steppe eine Wüste wie sie im Bilderbuch steht, flach und sandig. Diese Lanschaft fasziniert mich, doch ich verspüre großen Respekt und auch Angst. Wenn hier irgendwas passiert, kann ich nicht darauf vertrauen, dass jemand vorbeikommt. Zu Fuß kann ich auch nicht die 100 Kilometer bis zum nächsten Ort laufen. 

Die Yamaha Ténéré ist dem Namen nach ein Wüstenmotorrad, doch viel Erfahrung mit Sandfahrten habe ich nicht. Kaum schneller als 60 km/h fahre ich, hinter jedem Hügel ändert sich der Untergrund. Ich darf nicht bremsen, nicht stürzen, nicht abrupt lenken, ich muss gleichmässig Gas geben und den Blick nach vorne richten. Hinter jeder Kurve, hinter dem nächsten Hügel hoffe ich, die Stadt Swakopmund zu erblicken. Doch ich sehe wieder nur Sand bis zum Horizont. Ich fahre weiter und weiter und weiter.

 Plötzlich sehe ich das Schild „Dust Free Section 2km Ahead“. Kurz darauf erkenne ich, was das bedeutet: Die Piste endet hier, es beginnt der Asphalt. Euphorisiert gebe ich Gas, hier ist wieder die Zivilisation, ich habe überlebt!

Noch ist der Teer die einzige Veränderung, die Strasse führt weiter bis zum Horizont durch die Namib. Doch langsam wird es kühler und Wind kommt auf. Das muss das Meer sein. Tatsächlich fahre ich gerade auf die Westküste Namibias zu. Noch bin ich in der Wüste, doch es riecht schon nach Salz und Fisch. Der Wind wird stärker und von einem Augenblick auf den anderen stehe ich am Meer. Es kommt mir surreal vor, aber kurz vor Swakopmund trennt die Küstenstrasse die wilde Brandung von der Wüste. Zwischen Palmen und Dünen stelle ich das Motorrad ab und ziehe meine Fleecejacke an. Was für ein Erlebnis!

  

pp78 – Motorrad-Reise-Treffen 2015

Mr. MRT Ralph

Wir sprechen mit Ralph Wüstefeld, dem Gründer und Organisator des Motorrad-Reise-Treffens MRT Gieboldehausen. Er erzählt die Geschichte dieser Veranstaltung, vom kleinen Treffen im Wald bis zum großen Event mit mehr als 400 Besuchern. Für uns war schon die Anreise ein Erlebnis, denn wir fuhren zusammen mit Bruno. 50 km vor Gieboldehausen machte seine Enfield schlapp und wir wurden Zeugen, wie Bruno innerhalb einer knappen Stunde die Zylinderkopfdichtung seiner Maschine wechselt.

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Wir verschenken in dieser Sendung wieder eine Hör-CD „Jalan-jalan Sumatra“ und laden ein zum Lagerfeuer Duisburg, wo Bruno am 24.10.2015 die Multivisionsshow „highWAY Himalaya“ zeigt. Unseren Sumatra-Vortrag zeigen wir am 30.10.2015 beim Paetschmann in Wuppertal.

Hier noch ein paar Fotos von der Anreise mit Bruno:

 

 

Sumatra in Gieboldehausen

Debora

Debora Sinaga: zu hören auf der CD „Jalan-jalan Sumatra“.

Auf dem legendären Motorrad-Reise-Treffen MRT Gieboldehausen präsentieren wir dieses Jahr unsere Hör-Doku „Jalan-jalan Sumatra“. Für die Idee zu dieser Reise bekamen wir beim letzten MRT den Motorrad-Reise-Förderpreis. Dieses Mal sind wir eingeladen, eine 30-Minuten Präsentation zu zeigen. Freunde von uns werden ebenfalls auf der Bühne stehen: Bruno mit einer Vorschau auf „highWay Himalaya“, Carola mit „Zebra auf Abwegen“ und Panny mit „Licht- und Schattenseiten einer Weltreise“ sowie einige neue Reisevorträge, auf die wir schon gespannt sind. Wir freuen uns, wenn wir euch auf dem Treffen zwischen den Zelten, im Vortragsraum, beim Frühstück unter freiem Himmel oder abends am Lagerfeuer treffen.

4. – 6. September 2015 in Gieboldehausen. Anmeldungen und Infos auf www.motorrad-reise-treffen.de

Zurück in Sumatra

Hochzeit in SumatraNach unserem Sumatra Abenteuer 2014 hätte ich mir nicht träumen lassen, so schnell wieder zurück zu kehren. Doch als mein Arbeitgeber mich bat, auf eine Konferenz nach Indonesien zu fahren, konnte ich nicht nein sagen.
Obwohl ich erst drei Tage auf Sumatra bin, habe ich das Gefühl, schon wieder ganz tief in diese komplett andere Welt eingetaucht zu sein. Kurz vor der Konferenz lud mich meine indonesische Kollegin Mery zu ihrer Hochzeit ein, die sie in der Tradition ihres Batak – Volkes feierte. Also reiste ich ein paar Tage früher an um an diesem Spektakel teil zu nehmen.
Hunderte festlich gekleidete Menschen kamen zusammen, Männer in edlen Batikhemden und Frauen in glitzernden Sarong-Kleidern. In mehreren Gruppen tanzten die Gäste miteinander und legten dem Brautpaar festliche Schals um. Dazu spielte eine Liveband hämmernde Batak-Beats, eine Mischung aus traditioneller Folklore und Keyboard – Schlager. Verwandte und Freunde des Paares schnappten sich zwischendurch das Mikrofon und riefen Segens- und Glückwünsche durch die scheppernde Anlage.
Es fasziniert mich, wie die Bataks so streng traditionell und gleichzeitig so locker und humorvoll feiern können. Beim Tortor – Tanz werden hauptsächlich die Handgelenke und Finger bewegt, was sehr elegant aussieht und auch von den Urgroßeltern getanzt werden kann. Hier sind alle irgendwie miteinander verwandt und ich darf als einziger ausländischer Gast auch eine kleine Rede improvisieren.
Nach 11 Stunden ist die Party vorbei, anschliessend sitze ich noch bis spät abends mit der Familie der Braut auf dem Fussboden des Gästehauses. Wir knabbern frittierten Fisch mit Reis und unterhalten uns auf englisch und indonesisch.
Hochzeitspaar
Sumatra und speziell die Batak Kultur wären für mich nur exotische Erlebnisse, wenn ich nicht auch ein paar Freunde unter diesen wunderbaren Menschen gefunden hätte. Das ist es, was für mich das Reisen so wertvoll macht: Die Begegnungen und Gespräche mit Menschen, die für einige Zeit zu Schwestern, Brüder oder auch Eltern werden. Auf Reisen wie diesen habe ich gelernt, dass es sich lohnt, für Freundschaften offener zu sein, als es unsere deutsche Verschlossenheit zulässt.
Bloggen in Indonesien
Jetzt sitze ich auf einem Bambusbett im Gästezimmer, es sind 30 Grad und da es heute regnete, ist die Luftfeuchtigkeit erstickend hoch. Die Sonne ist pünktlich um sieben Uhr untergegangen und das gleichmässige Quaken und Grillenzirpen wird nur unterbrochen von dem Ruf des Muezzins. Drei Küchenschaben habe ich vertrieben, gleich mache ich das Licht aus und lege mich schlafen. Was in den nächsten Tagen noch passiert? Keine Ahnung. Ich lasse es mal auf mich zukommen.

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Sumatra im Extertal

Sumatra im ExtertalIm Motorradcafé „Die Kurve“ sind die Fotos unserer Sumatra-Reise jetzt „Gastbilder des Monats“. An einer großen Pinnwand zeigen Christian und Tanja, die Betreiber des Cafés regelmäßig Fotos von Motorradreisen. Wenn ihr demnächst im Extertal vorbeikommt, könnt ihr dort die bunten Eindrücke Indonesiens sehen: Die Kurve, Kükenbrucherstrasse 13, 32699 Extertal. Weitere Infos zum legendären Mopedtreffpunkt: www.motorradcafe-diekurve.de